cupit

Eine genussvolle Alternative zum Einwegbecher.

2015

für KAHLA/Thüringen Porzellan GmbH

Laut der Deutschen Umwelthilfe landen in Deutschland 320 000 Einwegbecher pro Stunde auf dem Müll. Porzellan, als langlebiges und stabiles Material, ist ideal für vielfache Anwendungen und hygienische Reinigung. Doch wie gestaltet man einen Becher, der zwar „to go“ kann, aber gleichzeitig auch als regulärer Becher ohne Deckel für den Gebrauch zu Hause funktioniert? Der Verzicht auf einen Verschluss, der den Becherrand zum Trinken ungeeignet macht, ist die Antwort. Diese Anforderung ist formgebend beim cupit, denn die konische Form kommt von der Idee, dass ein Kunststoffdeckel auch ohne Nut am Becherrand abdichtet. 

photo credit: skinnycouple, Peter Eichler, René Buschner, Lisa Keller

cupit - designed by Lisa Keller

Die formschlüssige Silikonspirale um die Bechermitte schützt vor Hitze und liegt griffig in der Hand. Der Deckel ist so gestaltet, dass er für alle drei Bechergrößen passt. In der Vertiefung lassen sich mehrere ­Becher stapeln und so mit einer Hand transportieren.

Dank des dünnen, ergonomischen Trinkrand des Deckels stößt die Nase während des Trinkens nicht an. Der Mund kann das Trink­loch komplett umschließen – für sicheren, tropffreien Genuss.

Der Snack-Deckel hat ein Ventil, das das Verstauen von warmen und kalten Speisen zulässt. Er passt für alle drei Bechergrößen und lässt das Stapeln ebenso zu. Für eine einfache Reinigung wurde auf Hinterschnitte verzichtet. Die Elemente lassen sich komplett auseinander nehmen.